Säugetiere bilden eine Klasse der Wirbeltiere mit weltweit rund 6600 heute lebenden Arten. Ihren Namen verdanken sie einer Besonderheit: Die Mütter ernähren ihre Jungen mit Milch aus eigenen Milchdrüsen. Typisch ist außerdem ein Fell aus Haaren, das zusammen mit der gleichbleibenden Körpertemperatur dafür sorgt, dass die Tiere weitgehend unabhängig von Wärme und Kälte ihrer Umgebung sind. Das Fell kann noch mehr: Es tarnt, dient als Signal oder hat sich, wie beim Igel, teilweise zu schützenden Stacheln umgebildet. Auch das Gebiss mit unterschiedlichen Zahntypen ist kennzeichnend. Beim Wildschwein findet sich sogar noch die ursprüngliche Ausstattung von 44 Zähnen, während die Nagezähne von Nagetieren ein Leben lang nachwachsen.

Wie vielfältig Säugetiere in Körperbau, Ernährung und Lebensweise sind, zeigen schon die Arten auf dieser Seite: kleine Nager wie Feldhamster und Burunduk, der Igel, das Mauswiesel als flinker Jäger, Hase und Wildkaninchen, der Fuchs, der in Märchen und Erzählungen seit jeher als schlau gilt, sowie Reh, Rotwild und Wildschwein. Manche leben als Einzelgänger, andere in Gruppen mit fester Rangordnung. Unter ihnen gibt es Pflanzen-, Fleisch- und Allesfresser, und ihr Gebiss sowie ihr Verdauungssystem verraten viel über ihre Ernährung.

Wer Säugetiere beobachten möchte, braucht Geduld und ein gutes Gespür für den richtigen Zeitpunkt, denn viele Arten sind vor allem in der Dämmerung oder nachts unterwegs. Der Geruchssinn spielt für sie eine zentrale Rolle, und zahlreiche Arten markieren ihr Revier mit Urin, Kot oder Drüsensekreten, was aufmerksamen Beobachtern Hinweise liefern kann. Beutetiere haben oft seitlich am Kopf sitzende Augen, die ihnen einen fast vollständigen Rundumblick verschaffen, sodass sie Störungen sehr früh bemerken. Besonders reizvoll ist der Nachwuchs: Junge Säugetiere spielen häufig miteinander und üben dabei Anschleichen oder Flucht.

Säugetiere sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die durch ihre Haare oder Fell, ihre Milchdrüsen und die Entwicklung von lebend geborenen Jungtieren gekennzeichnet sind. Sie haben in der Regel vier Beine, obwohl einige Arten, wie Delfine und Wale, sich zu einem Leben im Wasser entwickelt haben.

Säugetiere sind auf der ganzen Welt zu finden und bewohnen viele verschiedene Lebensräume, einschließlich Wäldern, Grasländern, Wüsten und Wasser.

Die Ernährung von Säugetieren ist sehr vielfältig und hängt von der Art ab. Einige sind Pflanzenfresser, während andere Fleischfresser sind.

Säugetiere haben eine Vielzahl von Verhaltensweisen entwickelt, um sich an ihre Umgebung anzupassen. Einige Arten leben in Herden oder Gruppen, während andere Einzelgänger sind. Einige Arten kommunizieren über Geräusche oder Körperhaltungen, während andere mit Hilfe von Düften kommunizieren.

Säugetiere haben ein hoch entwickeltes Gehirn und können komplexe Verhaltensweisen zeigen. Sie haben auch eine Vielzahl von Anpassungen entwickelt, um in verschiedenen Umgebungen zu überleben, einschließlich des Winterschlafs, der Regulierung der Körpertemperatur und der Entwicklung von besonderen Sinnesorganen wie dem Echolot bei Fledermäusen.

Viele Säugetierarten sind bedroht oder gefährdet, da ihre Lebensräume zerstört werden oder durch menschliche Aktivitäten wie Jagd und Handel geschädigt werden. Es gibt Bemühungen, bedrohte Säugetierarten zu schützen und ihre Lebensräume zu erhalten, um ihre Rolle im Ökosystem zu bewahren.

13 Arten

Burunduk
Neu

Burunduk

Eutamias sibiricus

Fuchs

Fuchs

Vulpes vulpes

Hase

Hase

Lepus europaeus

Igel
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Igel

Erinaceus europaeus

Reh

Reh

Capreolus capreolus

Rotwild
Neu

Rotwild

Cervus elaphus

Seehund
Neu

Seehund

Phoca vitulina

Ziesel
Neu

Ziesel

Spermophilopsis leptodactylus