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      Reh

      Capreolus capreolus

      SONY ILCE-6600 · 382 mm · f/6,3 · 1/1250 s · ISO 2000
      Reh (Capreolus capreolus)
      SONY ILCE-6600 382 mm · f/6,3 · 1/1250 s · ISO 2000
      Dieses Bild anfragen
      • Säugetiere
      • Capreolus capreolus
      • 28 Fotos
      • nicht gefährdet LC

      Das Reh ist ein mittelgroßer Hirsch mit einem schlanken, graubraunen Körper und einem weißen Fleck am Hinterteil.

      Das Reh ist der kleinste und zugleich häufigste Hirsch Europas. Ausgewachsene Tiere messen gut einen Meter in der Länge und rund 65 bis 84 Zentimeter an der Schulter; Böcke bringen je nach Verfassung etwa 20 bis 34 Kilogramm auf die Waage, Ricken etwas weniger. Nur die Böcke tragen ein Geweih, das sie jedes Jahr im Herbst abwerfen und mitten im Winter unter einer Basthaut neu wachsen lassen. Das ist eine Besonderheit, die unter den Hirschen kaum eine andere Art teilt. Trotz des vertrauten Namens ist das Reh nicht etwa die „Frau vom Hirsch“: Als Trughirsch steht es Elch und Ren verwandtschaftlich näher als dem Rothirsch, und seine Gattung gehört zu den ältesten der ganzen Hirschfamilie. 2019 wurde es zum Tier des Jahres gekürt.

      Vieles am Reh ist auf ein Leben im Dickicht zugeschnitten. Der keilförmige Körper mit der hoch liegenden Kruppe gleitet nahezu lautlos durch dichtes Gestrüpp, und bei Gefahr bringt es sich mit wenigen schnellen Sätzen in Deckung. Seine feine Nase wittert Menschen auf mehrere hundert Meter, die seitlich sitzenden Augen reagieren vor allem auf Bewegung. Wer ein Reh überrascht, hört oft sein bellendes „Schrecken“ oder sieht, wie es mit erhobenem Kopf aufmerksam sichert. Im Sommer trägt es ein glänzend rotbraunes Fell, im Winter ein graues; die Kitze sind anfangs hübsch weiß getupft. Im Norden Mitteldeutschlands kommen sogar schwarze Rehe vor. Als wählerischer Pflanzenfresser sucht es gezielt nach eiweißreichen Knospen, Kräutern und Trieben.

      In Deutschland und Mitteleuropa begegnet man dem Reh fast überall, vom Tiefland bis hinauf in die Alpen. Ursprünglich war es an Waldrändern und Lichtungen zu Hause, heute nutzt es als erfolgreicher Kulturfolger auch das Mosaik aus Feldern, Wiesen, Hecken und kleinen Wäldchen. Neben dem klassischen Waldreh gibt es das Feldreh, das ganz in der offenen Agrarlandschaft lebt und dort im Winter Gruppen von 30 bis 40, gelegentlich sogar bis zu 100 Tieren bildet. Die besten Chancen auf eine Beobachtung bieten Waldränder und Wiesen in den frühen Morgen- und Abendstunden. Im Winter schließen sich Rehe zu kleinen Sprüngen zusammen, im Sommer leben sie eher einzeln oder als Ricke mit Kitzen. Die Art ist weit verbreitet und gilt nicht als gefährdet.

      Fotos
      28
      Zum ersten Mal
      25.12.2022
      Zuletzt
      19.07.2026
      Beobachtet
      1. JJanuar: 9
      2. FFebruar: –
      3. MMärz: –
      4. AApril: 1
      5. MMai: 3
      6. JJuni: –
      7. JJuli: 5
      8. AAugust: 1
      9. SSeptember: –
      10. OOktober: –
      11. NNovember: –
      12. DDezember: 1
      Kamera
      Sony α7 III (12), SONY ILCE-6700 (9), Sony α6600 (7)
      Objektiv
      Sony FE 200–600 mm F5.6–6.3 G OSS (21), Sony FE 70–200 mm F4 G OSS (4)

      Wissenschaftlicher Name
      Capreolus capreolus
      Englisch
      Roe Deer
      Klasse
      Säugetiere (Mammalia)
      Ordnung
      Paarhufer (Artiodactyla)
      Familie
      Hirsche (Cervidae)
      Gattung
      Capreolus
      Merkmale
      Viviparie
      Gewicht
      1,35 kg (Geburtsgewicht)
      Tragzeit
      283 Tage
      Wurfgröße
      2
      Höchstalter
      17,5 Jahre
      Gefährdung
      nicht gefährdet (IUCN: LC)
      Auszeichnungen
      Tier des Jahres 2019

      Quelle: Wikidata · Wikipedia-Artikel

      Verbreitungskarte: Reh
      Karte: unbekannt · GPL · Wikimedia Commons

      Das Reh ist ein mittelgroßer Hirsch mit einem schlanken, graubraunen Körper und einem weißen Fleck am Hinterteil. Männliche Tiere haben Geweihe, die jedes Jahr im Herbst abgeworfen und im Frühjahr neu gebildet werden. Das Fell ist im Sommer rötlich-braun und im Winter gräulich-braun.

      Das Reh ist in Europa, Asien und Nordamerika beheimatet und bewohnt vor allem Wälder, Felder und offene Landschaften mit ausreichend Deckung und Nahrung.

      Das Reh ernährt sich hauptsächlich von Pflanzen wie Gräsern, Kräutern, Blättern und Trieben. Im Winter frisst es auch Rinde und Knospen.

      Das Reh ist ein scheues Tier und lebt vorwiegend alleine oder in kleinen Gruppen. Es ist vor allem dämmerungs- und nachtaktiv und zieht sich tagsüber in Verstecke zurück. Im Frühjahr und Herbst finden Paarungsrituale statt, bei denen die Männchen um die Weibchen kämpfen.

      Das Reh hat eine sehr gute Sinneswahrnehmung und kann Gefahren frühzeitig erkennen. Es kann sehr schnell laufen und weicht bei Bedrohung oft in hohem Bogen aus, was als "Rehbocksprung" bezeichnet wird.

      Die Art gilt laut Roter Liste der IUCN als nicht gefährdet (LC).

      Weitere Fotos

      Reh (Capreolus capreolus)
      600 mm · f/6,3 · 1/500 s · ISO 2000
      Reh (Capreolus capreolus)
      600 mm · f/6,3 · 1/500 s · ISO 4000
      Reh
      600 mm · f/6,3 · 1/500 s · ISO 1250
      Reh
      600 mm · f/6,3 · 1/500 s · ISO 1250
      Reh
      600 mm · f/6,3 · 1/500 s · ISO 6400
      Reh
      600 mm · f/6,3 · 1/500 s · ISO 4000
      Reh
      600 mm · f/6,3 · 1/500 s · ISO 2000
      Reh
      600 mm · f/6,3 · 1/500 s · ISO 2000
      Reh
      600 mm · f/6,3 · 1/500 s · ISO 2000
      Reh
      600 mm · f/6,3 · 1/500 s · ISO 3200
      Reh
      600 mm · f/6,3 · 1/500 s · ISO 3200
      Reh
      600 mm · f/6,3 · 1/500 s · ISO 1600
      Reh
      600 mm · f/6,3 · 1/500 s · ISO 4000
      Reh (Capreolus capreolus)
      600 mm · f/6,3 · 1/1250 s · ISO 3200
      Reh (Capreolus capreolus)
      600 mm · f/6,3 · 1/1250 s · ISO 3200
      Reh (Capreolus capreolus)
      312 mm · f/6,3 · 1/1250 s · ISO 1600
      Reh
      117 mm · f/4 · 1/400 s · ISO 125
      Reh
      182 mm · f/4,5 · 1/400 s · ISO 100
      Reh
      145 mm · f/4 · 1/400 s · ISO 160
      Reh
      145 mm · f/4 · 1/400 s · ISO 250
      Reh
      353 mm · f/6,3 · 1/160 s · ISO 10000
      Reh
      422 mm · f/6,3 · 1/160 s · ISO 8000
      Reh
      600 mm · f/6,3 · 1/160 s · ISO 8000
      Reh
      600 mm · f/6,3 · 1/200 s · ISO 4000
      Reh
      600 mm · f/6,3 · 1/200 s · ISO 2000
      Reh
      600 mm · f/6,3 · 1/1000 s · ISO 3200
      Reh
      600 mm · f/6,3 · 1/250 s · ISO 2500
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